Matthias Hechler
Website-SEO-Optimierung ist ein komplexes Thema. Es ist fast eine Wissenschaft für sich und oft ein zentraler Faktor für den Erfolg im Internet. Sie sollten sich bei Ihrem Website Relaunch also frühzeitig mit der SEO-Optimierung beschäftigen. Sie ist ein ganzheitlicher, dauerhafter Prozess und kein einmaliges „Drüberschleifen“.
\n\nNoch immer stoßen wir aber auf den hartnäckigen Glauben, dass man einfach Keywords in die Keywords Meta Tags auf der Website packen müsse und schon sei alles gut.
\nDas sind leider längst vergangene Zeiten und heute gibt es deutlich mehr Einflussfaktoren, die über eine gute Platzierung bei Google und Co. bestimmen. Neben dem wichtigsten Aspekt des Benutzererlebnisses (in erster Linie gute und relevante Inhalte), ist es schlichtes Handwerkszeug, das darüber entscheidet, wie gut Ihre Inhalte zu finden sind.
\nGenerell muss man zwei Aspekte bei der OnPage-SEO-Optimierung von Websites unterscheiden:
\n\n
In diesem Blogbeitrag konzentrieren wir uns auf den zweiten Aspekt, die technischen SEO-Faktoren. Die gehen nämlich ganz schnell unter, weil man sie leicht übersieht. Wenn man sich aber nicht sauber und ordentlich darum kümmert, torpediert das die ganze Arbeit und die mühevoll erarbeiteten Inhalte. Das sollten wir unbedingt vermeiden!
\nArbeiten Sie deshalb gewissenhaft bzw. klopfen Sie bei Ihrer Webagentur oder dem Internetdienstleister ab, dass dies der Fall ist!
\nWenn Sie den nächsten Website Relaunch angehen, sollten Sie von Anfang an folgende Punkte auf dem Schirm haben:
\n1. Wählen Sie sinnvolle URLs zur SEO-Optimierung
\nDie URL, also die genaue Adresse einer Seite, ist ein Grundelement bei der SEO-Optimierung von Websites. Die URLs der Seite spiegeln die Architektur wider. Anhand der URL können Besucher und Suchmaschinen wie Google besser verstehen, um was es auf der Seite geht.
\nMachen Sie sich am besten schon früh Gedanken über die Strukturierung und Betitelung der URLs.
\nBeachten Sie dabei insbesondere Folgendes:
\n- \n
- Verwenden Sie „sprechende URLs“ ohne kryptische Parameter (nicht „/miaubb-123cc.html“, sondern „/beste-katzenvideos.html“ \n
- Integrieren Sie die für die Seite relevanten Keywords in die URL \n
- Halten Sie die URL möglichst kurz, aber aussagekräftig \n
2. Strukturieren Sie den Content Ihrer Webseiten mittels Semantik
\nWichtig ist nicht nur für den Besucher, sondern auch für die Suchmaschinen, dass Sie den Inhalt gut erfassbar und sinnvoll strukturieren. Hierzu gehört insbesondere die Strukturierung und die korrekte semantische Auszeichnung von Überschriften (Semantik = Bedeutungslehre). Sie ist wichtig für Suchmaschinen, aber auch für Screen Reader.
\nSuchmaschinen können durch die Zuordnung der Überschriften-Tags die Inhalte und deren Priorität besser erfassen. Die wichtigste Überschrift ist die h1, gefolgt von h2 bis h6, wobei natürlich nicht sämtliche Hierarchieebenen verwendet werden müssen. Die Reihenfolge sollte absteigend, aber korrekt sein (nach einer h2 folgt eine h3). Die h1 sollte im Regelfall nur einmal pro Seite bzw. URL vergeben werden und das Keyword für die Seite enthalten. Wenn sinnvoll möglich, sollte man auch – zumindest in den h2-Überschriften – das Keyword oder Synonyme verwenden.
\n3. Geringe Ladezeiten helfen der SEO-Optimierung Ihrer Website
\nDie Ladezeiten einer Website, der sog. Pagespeed, sind ein wesentliches Ranking-Kriterium für Google. Insbesondere mit nicht-optimierten Bildern hat man sich schnell eine SEO-Hürde geschaffen. Die nimmt man ad hoc gar nicht wahr, büßt es aber mit schlechteren Platzierungen.
\n- \n
- Setzen Sie, wo möglich, auf speicherplatzsparende Vektorgrafiken (SVG) \n
- Bringen Sie zu große Pixelbilder auf die richtige Größe \n
- Komprimieren Sie alle Pixelbilder weboptimiert \n
- Verwenden Sie, wo möglich und sinnvoll, moderne Bildformate wie Webp \n
- Testen Sie die Seite mit PageSpeed https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?hl=de \n
Sie sollten auch unbedingt auf dem Radar haben, dass Sie ein performantes Hosting für Ihre Website benötigen. Das kann man zwar in heutigen Zeiten eigentlich voraussetzen, trotzdem macht ein kritischer Blick auf den Anbieter und die Server-Erreichbarkeit Sinn (99 % sind gut 3 Tage erlaubte Ausfallzeit pro Jahr). Geben Sie im Zweifelsfall lieber ein paar Euro mehr für das Hosting aus.
\n4. Meta Description und Fenstertitel (Title Tag) erstellen
\nDer Fenstertitel der Website hat einerseits eine gewisse Relevanz für User zur Orientierung. Andererseits ist es ein Rankingfaktor bei Suchmaschinen und damit wichtig, um die Website in punkto SEO zu optimieren. Deshalb sollte hier auf jeden Fall das für die Seite relevante Keyword enthalten sein. Wichtig ist das Title Tag auch deshalb, weil es fast immer als Überschrift auf den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen erscheint. Das Title Tag kann man daher gut mit einem Buchtitel vergleichen – auch aus SEO-Sicht.
\nDie Meta Description spielt zwar für das eigentliche Ranking bei den Suchmaschinen keine Rolle, dafür ist sie sehr wichtig für die Darstellung des Suchtreffers auf der SERP (Search Engine Result Page, zu Deutsch: Suchergebnisseite). Sie ist also das, was ein User zusammen mit der Überschrift (Title Tag) als Suchergebnis dargestellt bekommt (Snippet). Deswegen sollte der Text sehr ansprechend formuliert sein, den Nutzen des Inhalts auf den Punkt bringen und eine klare Aufforderung zum Klick (Call-to-Action) enthalten. Allerdings gibt es Begrenzungen bei der Länge des Titels wie auch bei der Description. Es gibt verschiedene Google Snippet Optimizer, mit denen man sich die Auswirkungen der hinterlegten Inhalte anzeigen lassen kann.
\n5. ALT-Texte für Bilder sind ein wichtiger Faktor für die Website-SEO-Optimierung
\nALT-Attribute bei Fotos, Grafiken oder Videos dienen hauptsächlich der Barrierefreiheit. Damit kann z. B. Screen Readern von Sehbehinderten mitgeteilt werden, was auf einem Bild zu sehen ist („Apfelbaum auf grüner Wiese“). Auch Google nutzt ALT-Texte, um z. B. ein Bild und auch das Thema der Seite besser zu verstehen. Nicht nur für die Google-Bildersuche sind die hinterlegten Informationen daher relevant.
\nDie ALT-Tags haben nach aktuellem Stand eine recht hohe Wichtigkeit für gute Rankings bei Suchmaschinen. Deshalb sollte auf jeder SEO-relevanten Seite ein entsprechendes Medium integriert und mit dem Keyword der Seite versehen werden.
\n6. Mit Canonical und hreflang-Tags den Suchmaschinen helfen
\nCanonical Tags können vor allem bei der SEO-Optimierung von umfangreichen Websites wichtig sein. Hier kann es vorkommen, dass die gleiche Seite in verschiedenen Bereichen der Website mit unterschiedlichen URLs veröffentlicht wird. Suchmaschinen wissen dann nicht, welche URL sie für das Ranking verwenden sollen. Jetzt kann es passieren, dass eine URL ins Ranking kommt, die man eigentlich gar nicht auf das Keyword für die Seite abgestimmt hat. Oder die URLs „kannibalisieren“ sich, weil keine davon wirklich rankt. Mit dem Canonical Tag gibt man der Suchmaschine an, welche Seite für das Ranking herangezogen werden soll. Bei mehrsprachigen Websites sollte zudem das hreflang-Link-Attribut (hreflang Tag) korrekt implementiert werden. Damit wird Google mitgeteilt, in welchen Sprachen es die einzelnen Seiten gibt und für welche Sprache und evtl. Region diese gedacht sind.
\n\n
Wie bei allem in Bezug auf die Website-SEO-Optimierung gilt es auch hier, das richtige Maß zu finden und am Ball zu bleiben. Die Ranking-Kriterien von Suchmaschinen befinden sich in einem permanenten Wandel. So spielen mittlerweile auch neue technische Möglichkeiten wie z. B. die Integration von Mikrodaten zur inhaltlichen Auszeichnung eine Rolle.
\nKlopfen Sie bei Ihrem nächsten Website Relaunch den Status quo in Bezug auf OnPage SEO ab und sprechen Sie mit Ihrer Agentur darüber.
\nDamit Ihr nächster Website Relaunch ein voller Erfolg wird, können Sie unseren kostenlosen Leitfaden hier herunterladen:
\n"},"deleted_at":1616156401032,"id":"post_body","label":"Blog-Inhalt","name":"post_body","type":"rich_text"},"post_cta":{"body":{"button_link":{"no_follow":false,"open_in_new_tab":true,"url":{"content_id":null,"href":"https://wissen.ixtensa.de/academy/leitfaden-website-relaunch","type":"EXTERNAL"}},"content":"Leitfaden Website-Relaunch
\nSo gelingt der Neustart: Wir geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, damit Sie immer den Überblick behalten.
"},"child_css":{},"css":{},"id":"post_cta","label":"Post CTA","module_id":183017166897,"name":"post_cta","order":8,"smart_type":null,"styles":{},"type":"module"}}6 wichtige technische Punkte für die Website-SEO-Optimierung
Website-SEO-Optimierung ist ein komplexes Thema. Es ist fast eine Wissenschaft für sich und oft ein zentraler Faktor für den Erfolg im Internet. Sie sollten sich bei Ihrem Website Relaunch a …
Neueste Erkenntnisse aus dem HubSpot-Report „State of Inbound 2018“
\nDie zentralen Erkenntnisse der Studie haben wir für Sie zusammengestellt:
\n1. Content wird immer wichtiger
\n2. Fokus auf Social Media
\n3. Vertrauenswürdige Experten statt aufdringliche Verkäufer
\n4. Je enger Vertrieb und Marketing zusammenarbeiten, desto effektiver sind die Marketingmaßnahmen
\n5. Höheres ROI durch Inbound Marketing
\nFazit
\nHow to: Inbound-Marketing
\nUnser kostenloses E-Book zeigt Ihnen, wie Sie Website-Besucher in begeisterte Kunden umwandeln.
","module_id":183017166897},"child_css":{},"css":{},"id":"post_cta","label":"Post CTA","module_id":183017166897,"name":"post_cta","order":8,"smart_type":null,"styles":{},"type":"module"}}Inbound Marketing – aktueller Stand und Trends
Neueste Erkenntnisse aus dem HubSpot-Report „State of Inbound 2018“ 6.200 Teilnehmer aus 99 Ländern befragte HubSpot für seinen Bericht „State of Inbound 2018“ und zeichnet damit ein umfasse …
„Content is King!“. Diese Aussage stammt von Bill Gates – und diese tätigte er bereits sage und schreibe 1996! Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen. Trotzdem ahnte der Microsoft-Gründer bereits, wie wichtig Inhalte im Internetmarketing werden sollten. Content Marketing ist heute eine eigene Disziplin, deren Bedeutung immer mehr zunimmt, um Kunden zu gewinnen. Es geht darum, appetitliche Inhalte für die Zielgruppe zu schaffen – sozusagen ein Amuse-Gueule zu servieren und mit dem verlockenden Duft „mehr“ Interesse für Ihr Angebot zu wecken.
\nAuch Suchmaschinen bewerten guten Content bzw. die inhaltliche Relevanz für die Nutzer enorm und machen diese zu einem essenziellen Rankingfaktor Ihrer Website.
\nWas ist „gutes Content Marketing“ überhaupt?\n
Vereinfacht kann man es so ausdrücken: Jedweder Inhalt, der Ihrer Zielgruppe bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen hilft und der deswegen relevant für sie ist. Das kann so ziemlich in jedem Format sein: Texte, Infografiken, Webinare, Bilder, Checklisten, E-Books, Videos oder sogar Audioformate, wie z. B. Podcasts.
Die klassische Herangehensweise in Bezug auf Inhalte für die Erstellung einer Website oder für ein Website Relaunch ist oft: „Wie können wir am besten darstellen, was wir leisten oder produzieren?“ Heraus kommt im Regelfall ein aus der Egoperspektive entwickelter Inhalt. Herausragender Content entsteht aber dadurch, dass man sich fragt: „Welche Information hilft meiner Zielperson X beim Problem Y?“
\nWenn Sie das definiert haben, wird es Ihnen erheblich leichter fallen, wirklich gute Inhalte und auch Ideen für ergänzende Formate wie Webinare, Videos etc. zu entwickeln.\n
Der Fokus sollte darauf liegen, regelmäßig neuen Content zu publizieren, der Ihre Expertenpositionierung aufbaut und stützt. So können Sie zum Vordenker und Meinungsführer Ihrer Branche werden! Auf diese Weise lässt sich ebenfalls eine Community aufbauen, also eine „Gefolgschaft“, die regelmäßig Ihre Inhalte konsumiert und dadurch näher an Sie rückt (und damit an einen Verkauf). Zudem können Sie Ihre Kunden durch diese Inhalte besser binden, da Sie diesen einen Mehrwert bieten und Ihre Kompetenz unterstreichen.
\nGrößtes Hindernis dabei: Das eigene Ego! Es muss ein Inhalt sein, der die Zielgruppe wirklich interessiert und auf deren Bedürfnisse ausgerichtet ist.
\nZielgruppenrelevanz heißt das Zauberwort. Und das kann nur gelingen, wenn man die Egoperspektive verlässt und sich die Brille der Zielgruppe aufsetzt.\n
Was tun hochwertige Inhalte im Content Marketing für Sie?
\nGanz einfach: Sehr guter und relevanter Content hilft Ihnen im Internetzeitalter wie kaum etwas anderes, neue Kunden zu gewinnen, bestehende zu binden und dadurch Ihren Erfolg massiv zu steigern.
\n\n
\n
Content Marketing, das Sie mit dem Blick durch die Brille Ihrer Wunschkunden betreiben, hat Relevanz bei denen, die Sie erreichen (und an die Sie verkaufen!) wollen:
\n- \n
- Ihre Wunschkunden werden angezogen, weil sie nach Lösungen suchen und sich von Ihnen abgeholt und verstanden fühlen \n
- Die Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen ist höher, weil Sie sich auf Problemlösungen für Ihre Kunden fokussieren, anstatt verkaufen zu wollen \n
- Ihre Sichtbarkeit im Internet wird besser \n
- Sie erhalten mehr Traffic durch attraktivere Inhalte, die im Netz gefunden werden \n
- Ihre Expertise und Positionierung als Marke profitiert immens \n
- Sie können eine Community aufbauen \n
- Sie binden Ihre Kunden an sich \n
Dieses Thema ist so wichtig für das Marketing im digitalen Wandel, dass es ganz oben auf der Marketing-Prioliste stehen sollte.
\nMachen Sie nicht den Fehler, die Arbeit zu unterschätzen, die die Entwicklung und Zusammenstellung von gutem und auch authentischem Content, z. B. bei einem Website-Projekt oder in einem Blog, mit sich bringt!
\nSehr, sehr häufig ist Content ein entscheidender Engpass in Projekten, der nicht selten zu einer Schieflage des Vorhabens führt.\n
Das können Sie mit Content Marketing für den Erfolg Ihrer Marke tun:
\n- \n
- Machen Sie sich klar, dass vor allem regelmäßig neuer wertvoller Content wichtig für Ihr Branding, für Ihre Expertise, für die Aufmerksamkeit und für Ihre Sichtbarkeit im Web ist. \n
- Definieren Sie, bei welchen Themen Sie sich und Ihre Marke ganz besonders mit Expertenwissen positionieren möchten. \n
- Machen Sie eine Analyse, wie sichtbar Sie bei entsprechenden Keywords aktuell im Internet sind. \n
- Lassen Sie sich durchaus inspirieren von Ihrer Konkurrenz oder den Top-Suchergebnissen bei den für Sie relevanten Keywords. \n
- Planen Sie, welche Content-Formate (Text/Blog, Audio/Podcast, Video etc.) Sie regelmäßig online zu diesen Themen publizieren können. \n
- Erstellen Sie eine Mindmap zu Themen und Artikeln, die Sie publizieren wollen. Denken Sie dabei immer an die Probleme und Wünsche der Buyer Personas. \n
- Liefern Sie nicht nur Ihren Zielpersonen und Leads, sondern auch Ihren Kunden regelmäßig wertvolle Infos und Impulse, die Ihren Expertennimbus unterstreichen. \n
Wenn Sie das Thema alleine nicht stemmen können, kann Sie eine Agentur als Sparringspartner für die strategische Unterstützung, z. B. in Form von Coachings, und in der Umsetzung voranbringen.
\nVor allem die regelmäßige Entwicklung von Inhalten ist eine Herausforderung, die personell nicht leicht zu meistern ist.
\nWeitere Tipps für einen Relaunch Ihrer Website haben wir in unserem Leitfaden Website Relaunch für Sie zusammengefasst:
\n"},"deleted_at":1616155364769,"id":"post_body","label":"Blog-Inhalt","name":"post_body","type":"rich_text"},"post_cta":{"body":{"button_link":{"no_follow":false,"open_in_new_tab":true,"url":{"content_id":null,"href":"https://wissen.ixtensa.de/academy/leitfaden-website-relaunch","type":"EXTERNAL"}},"content":"Leitfaden Website-Relaunch
\nSo gelingt der Neustart: Wir geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, damit Sie immer den Überblick behalten.
"},"child_css":{},"css":{},"id":"post_cta","label":"Post CTA","module_id":183017166897,"name":"post_cta","order":8,"smart_type":null,"styles":{},"type":"module"}}Warum hochwertiger Content in Websites besser verkauft
„Content is King!“. Diese Aussage stammt von Bill Gates – und diese tätigte er bereits sage und schreibe 1996! Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen. Trotzdem ahnte der Micro …
Wer ist Ihre Zielgruppe? Ganz leichte Frage, oder? Sicher können Sie das recht exakt sagen. Vielleicht so in etwa: „Automotive-Hersteller im deutschsprachigen Raum ab 200 Mitarbeiter“. Auf jeden Fall definieren die allermeisten ihre Zielgruppe anhand solcher demografischer Merkmale.
\n\nMacht das Sinn? Grundlegend sicher schon, um zumindest schon mal zu wissen, dass man sich nicht an Obstbauern in Baden-Württemberg wendet. Aber was sagen solche Definitionen über die Personen aus, die sich mit Ihren Produkten oder Leistungen beschäftigen? Über die Menschen, die bei Ihnen kaufen, weil sie sich die Lösung eines Problems erhoffen. Nichts, oder? Genau deswegen ist die Darstellung der meisten Informationen egozentriert und die Nutzenbeschreibungen treffen nicht den Kern. Warum? Weil sie schlicht und ergreifend die wahren Bedürfnisse der Zielgruppe außer Acht lassen.
\nGerade das wird aber im Marketing immer wichtiger und ist in Zukunft vielleicht sogar überlebensnotwendig – vor allem aber für erfolgreiches Inbound Marketing! Denn den klassischen „Push-Werbebotschaften“ der Outbound-Marketing-Methode zeigen immer mehr Menschen den Rücken. Was machen diese dann? Sie suchen – natürlich im Internet. Nach denjenigen, die ihre Probleme lösen und ihre Bedürfnisse wirklich ernst nehmen.
\nSo können Sie vorgehen, um Ihre Zielpersonen festzulegen
\n- \n
- Definieren Sie Ihre Zielgruppe/n einfach anhand von fiktiven Personen (Buyer Personas), denen Sie so lebendig wie möglich ein „Gesicht“ geben. \n
- Wer ist das? Ein Mann? Eine Frau? Wie alt? Wie tickt sie/er? Warum besucht er oder sie Ihre Website? Was sind die brennendsten Probleme? Nach was sucht dieser Mensch und welche Lösungen erhofft er sich von Ihnen? \n
- Kleiner Tipp, wenn Ihnen das schwerfallen sollte: Denken Sie an die Kunden, mit denen Sie am liebsten zusammenarbeiten und versuchen Sie, „Stellvertreter“ für bestimmte Typen von Kunden zu finden. \n
- Falls Sie im B2B-Bereich tätig sind: Beachten Sie, dass zunächst (nur) wichtig ist, wer mit Ihren Marketingbotschaften in Berührung kommt (also ggf. im Internet recherchiert) und was für diese Person wichtig ist (denken Sie auch daran, wie Sie diese Person bei Ihren internen Prozessen unterstützen und Ihren Status verbessern können). \n
- Legen Sie maximal 4 solcher Zielpersonen fest, sonst ist die Gefahr groß, dass Sie sich verzetteln und zu unspezifisch sind. \n
- Bewerten Sie Ihre Marketingbotschaften anhand dieser Erkenntnisse – besonders die Website. Sehen Sie sich Ihre Marketinginhalte und -botschaften mit dem „geistigen Erwartungsfilter“ dieser definierten Person(en) an. \n
Ein ziemlich cooles Tool für die Definition Ihrer Buyer Personas finden Sie bei HubSpot:
HubSpot Make My Persona Tool
Sie werden feststellen, dass Sie Ihr komplettes Marketing mit dieser Brille ganz anders wahrnehmen. Eigentlich völlig banal, aber immens wirkungsvoll. Sie können so Ihre kompletten Inhalte viel treffender zuschneiden und damit für erheblich mehr Relevanz sorgen. Auf die Weise helfen Sie Ihren Interessenten wirklich! Das ist ein wichtiger Schritt, um keine Produkte oder Leistungen zu verkaufen, sondern Probleme zu lösen.
\nUnd genau das ist eins der wichtigsten Themen im Marketing der nächsten Jahre bis Jahrzehnte: Menschen besser verstehen und ihnen echte Hilfe bieten.
\nPraktische Vorlagen zur Erstellung Ihrer eigenen Buyer Personas erhalten Sie in unserem kostenlosen
E-Book „Wie Sie passende Buyer Personas für Ihr Unternehmen erstellen“:
Passende Buyer Personas für Ihr Unternehmen
\nEinführung in das Konzept und die Erstellung von Buyer Personas & praktische Vorlagen
Warum es wichtig ist, dass Sie Ihre Buyer Persona genau definieren
Wer ist Ihre Zielgruppe? Ganz leichte Frage, oder? Sicher können Sie das recht exakt sagen. Vielleicht so in etwa: „Automotive-Hersteller im deutschsprachigen Raum ab 200 Mitarbeiter“. Auf j …
„Wir brauchen eine neue Website. Können Sie uns da helfen?“
\n\nDas ist eine typische Frage, wenn ein neuer Interessent auf uns zukommt.
\nKlar, können wir. Aber ist das wirklich der richtige Ansatz? Reicht es, dass man eine stylische Website mit einem WordPress-Theme baut – und schon ist man erfolgreich im Internet? Oder ist das zu kurz gedacht?
\nDas kommt darauf an. Wenn man weder Kunden noch Mitarbeiter im Internet gewinnen und binden will, dann genügt dieser Ansatz.
\nWenn man mit der Website erfolgreich sein und systematisch digitales Marketing betreiben will, dann ist das definitiv zu kurz gedacht.
\nWarum?
\nDer Erfolg Ihrer Internetaktivitäten beruht nur zu einem kleinen Teil auf der Website selbst, vor allem hängt er aber von drei entscheidenden Grundlagen ab, deren Zusammenhang nicht immer erkannt wird.
\nSchauen wir uns diese drei Grundlagen nun etwas genauer an.
\n
1. Sie brauchen online Sichtbarkeit und Reichweite
\nOhne Sichtbarkeit und Reichweite „da draußen“ im Internet nutzt Ihnen das beste Angebot, die schönste Website oder der günstigste Preis rein gar nichts. Völlig logisch. Trotzdem begnügen sich viele mittelständische Unternehmen damit, die Website ins Internet zu stellen. Weitere Aktivitäten im digitalen Marketing erfolgen häufig gar nicht bzw. nur zeitweise und werden selten koordiniert. Erschreckend ist, dass viele gar nicht wissen, wie viele Besucher sie auf ihrer Website haben – von anderen Kennzahlen ganz zu schweigen.
\nWer nicht aktiv an seiner Sichtbarkeit und Reichweite arbeitet, wird sie nicht bekommen!
\nWie kann man das machen? Mit guter Arbeit für Suchmaschinen, kontinuierlichem Social Media Marketing, dem Aufbau von eigenen E-Mail-Leads (evtl. auch über Partner) sowie Social Media Followern und ergänzendem PPC-Marketing (Pay-per-Click) bei Suchmaschinen, in sozialen Netzwerken oder auf Internetportalen. Es ist eigentlich kein Hexenwerk – nur fleißige, konstante und gute Arbeit.
\n2. Ihr Angebot muss die Aufmerksamkeit auf sich ziehen
\nEine gute Sichtbarkeit und Reichweite alleine hilft Ihnen auch wenig. Sie kennen sicher die Spammer zur Genüge, die Ihr Postfach zumüllen. Diese haben Sichtbarkeit und Reichweite. (Positive) Aufmerksamkeit bekommt man mit solchem Spam-Schrott allerdings nicht.
\nWie können Sie die Aufmerksamkeit steigern?
\n- \n
- Bratenduft im Web verströmen – d. h. der Teaser oder die Ad z. B. in Sozialen Netzwerken muss so verlockend sein, dass sich Ihr Wunschkunde näher damit beschäftigt und klickt \n
- Der Braten muss so gut schmecken, wie der Duft es versprochen hat – Sie brauchen also eine erstklassige inhaltliche Substanz \n
Mit den meist statischen Inhalten einer Website wie Produkte, Leistungen, Über uns, Referenzen etc. bekommt man diese Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum eigentlich höchstens in der bezahlten Suche. Also im Regelfall mit Google Ads oder Bing Ads. Das funktioniert aber nur dann, wenn Interessenten schon direkt auf der Suche nach einer Lösung bzw. einem Anbieter sind. Sie haben schon einen Teil der Customer Journey zurückgelegt.
\nAnders sieht es aus, wenn Sie potenzielle Kunden zunächst einmal sensibilisieren und Ihre Expertise untermauern müssen. Oder generell systematisch Leads und eine Community aufbauen wollen. Dazu benötigen Sie andere Inhalte. Nämlich hilfreiche Problemlösungen, interessante Beiträge und/oder attraktive Angebote, die Sie regelmäßig an Ihre Wunschkunden adressieren.
\nDie wichtigste Zutat dafür ist guter, zielgruppenorientierter, nützlicher Content. Je mehr Sie davon haben und publizieren, desto besser. Wobei hier Qualität klar im Vordergrund stehen muss. Und es wichtig ist, dass Sie an den Stellen um Aufmerksamkeit werben, an denen sich Ihre Wunschkunden befinden.
\nBesonders hilfreich sind hochwertige Content-Formate wie Blogs, Podcasts, Videos, Online-Schulungen, Kurse oder E-Books. Am besten publizieren Sie diesen Content nicht einfach drauf los, sondern entwickeln ihn strategisch mit einem Blick auf Suchmaschinen (Was wird gesucht? Mit wem/was konkurrieren Sie bei welchen Keywords?) und eine genau definierte, fiktive Zielperson (= Wunschkunde).
\nMit solchen Inhalten machen Sie sich nicht nur attraktiv für Ihre Zielgruppe und stärken Ihre Expertise im Wettbewerb, sondern schaffen auch die Grundlage für Traffic und Conversions.
\n3. Mit Traffic und Conversions bekommen Sie den Fisch an die Angel
\nOkay, nun haben Sie im Web Reichweite – Sie sind sichtbar und haben es zudem geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, weil Sie attraktive Inhalte bieten und diese anziehend präsentieren. Das ist die halbe Miete – Sie erreichen Ihre Wunschkunden und werden von ihnen wahrgenommen.
\nDas bringt Ihnen aber nur dann etwas, wenn Sie daraus Traffic für Ihre Landing Page generieren können und dort den Fisch an die Angel bekommen. Es geht um den tatsächlichen Traffic auf Ihrer Website und die Conversion, den Abschluss auf Ihrer Landing Page, bei dem der Besucher die von Ihnen gewünschte Handlung vollzieht. Das ist der schöne Moment, wenn der User kauft, anfragt, sich einträgt bzw. anmeldet oder etwas herunterlädt – also zum Lead oder Kunden wird.
\nWichtige Kennzahlen für Sie sind dabei die Klickrate (Click-through-rate - CTR) und die Conversion Rate (CR). Beide sind sehr wichtig. Wenn Sie mit E-Mail-Marketing arbeiten, ist die Öffnungsrate eine wichtige Kennzahl und ebenfalls die Klickrate.
\nDie Klickrate sagt Ihnen, wie viele Menschen prozentual im Verhältnis zu den Einblendungen (Impressions) auf Ihren Beitrag, das Suchergebnis oder Ihre Ad geklickt haben. Das kann sehr stark schwanken, allerdings gilt generell: Je höher die Klickrate, desto besser und desto relevanter sind Sie. Darauf sollte man einen kritischen Blick haben. Ist die Klickrate im Vergleich zu Benchmarks nicht so gut, wie sie sein sollte, kann das vor allem an zwei Faktoren liegen:
\n- \n
- Die Inhalte treffen das Problem oder das Interesse Ihrer Zielgruppe nicht gut genug. Bereits der Austausch eines Bildes oder der Headline kann hier große Veränderungen bewirken. \n
- Sie haben möglicherweise keinen klaren Call-to-Action (CTA), der unwiderstehlich von der Suchmaschine, dem Sozialen Netzwerk oder anderswo auf Ihre Website „zieht“ und zum Klicken animiert. \n
Diese beiden Punkte gelten auch für die Conversion Rate (CR). Wobei hier ebenfalls Dinge wie Benutzererlebnis auf der Website und der Seitenaufbau eine Rolle spielen. Idealerweise sollte die Zielseite eine spezielle Landing Page sein, die nur einem Zweck dient: die Conversion für Sie zu erzielen. Alles ist deshalb darauf zugeschnitten – jede Ablenkung auf der Seite sollte vermieden werden – am besten wird sogar die Navigation zu anderen Seiten von der Landing Page verbannt.
\n
Die Conversion Rate ist die wichtigste Kennzahl überhaupt. Sie sollte logischerweise so hoch wie möglich sein. Sie ist deshalb so wichtig, weil sie ein Gradmesser dafür ist, wie viele Zielhandlungen ihre Besucher durchführen. Denn viele Conversions bedeuten im Idealfall für Sie viele neue Leads, viele Kunden, viel Umsatz und damit maximalen Erfolg im Internet. Das kann sich genauso gut auf potenzielle Mitarbeiter beziehen. Denn im demografischen Wandel wird funktionierendes Mitarbeiter-Marketing immer wichtiger.
\nFazit
\nDer Erfolg mit einer Website beruht auf der systematischen und kontinuierlichen Arbeit mit digitalem Marketing. Wenn Sie nur eine Website realisieren und nicht strategisch an diesen drei Punkten arbeiten, werden Sie es sehr schwer haben, online erfolgreich zu sein.
\nWenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Sie online erfolgreich werden, hilft Ihnen unser Starter Guide für die Leadgenerierung, den Sie hier kostenlos herunterladen können:
\n"},"deleted_at":1616154429699,"id":"post_body","label":"Blog-Inhalt","name":"post_body","type":"rich_text"},"post_cta":{"body":{"button_link":{"no_follow":false,"open_in_new_tab":true,"url":{"content_id":null,"href":"https://wissen.ixtensa.de/academy/anleitung-b2b-leadgenerierung","type":"EXTERNAL"}},"content":"B2B Leads generieren
\nSchritt-für-Schritt-Anleitung
"},"child_css":{},"css":{},"id":"post_cta","label":"Post CTA","module_id":183017166897,"name":"post_cta","order":8,"smart_type":null,"styles":{},"type":"module"}}Diese 3 Grundlagen brauchen Sie als KMU unbedingt, wenn Sie im Internet erfolgreich sein wollen
„Wir brauchen eine neue Website. Können Sie uns da helfen?“



