Der Marketing- und HubSpot-Blog für Ihren Erfolg
Da liegt es nun in der Grütze, das Website-Projekt: Zu hoher Aufwand, zu lange Umsetzungsdauer, unbefriedigender Projektverlauf. Und ein Gefühl des Erfolgs stellt sich mit dem vorhandenen Ergebnis auch nicht so wirklich ein.
\n\nWie konnte das passieren, wo doch alle euphorisch und entschlossen mit dem Wunsch gestartet sind, ein ganz tolles Projekt auf die Beine zu stellen?
\nWelche 5 Fehler Ihr Website-Projekt in die Katastrophe führen können:
\n1. Ihr Website-Projekt hat keine Projektleitung
\nNehmen Sie die Entwicklung einer Website nicht auf die leichte Schulter! Hüten Sie sich davor, ein Projekt einfach irgendwie laufen zu lassen, weil jeder kopfüber im Tagesgeschäft und anderen Baustellen steckt. Das Prinzip „Jeder guckt mal drüber und sagt seine Meinung“ und der Gedanke „die Agentur macht das schon“ reichen einfach nicht. Wenn Ihr Website-Projekt intern bei Ihnen nicht einer klaren Führung mit Entscheidungskompetenz unterliegt, kann dies zum echten Killer werden.
\nSie brauchen jemanden in Ihrem Unternehmen, der das Projekt in der Hand hält und als Sparringspartner und Entscheidungsträger allen Beteiligten (auch der Agentur!) zur Verfügung steht. Diese Person sollte entsprechende zeitliche Kapazitäten für das Projekt mitbringen. Ein kleines Team ist natürlich noch besser. Je mehr Menschen allerdings Einfluss nehmen und vielleicht sogar mitentscheiden, desto eher wird der Fluss des Projekts gestört.
\n2. Ihre Website startet ohne ein Ziel
\nOft starten Website-Projekte ohne klar definierte Ziele, die mit der Website erreicht werden sollen. Viele wollen „Kunden und Interessenten gewinnen“. Oder „einfach erfolgreicher sein.“ Aber da hört die Zielsetzung im Regelfall auch schon auf.
\nReicht das? Klares Nein!
\nDenn was ist die Folge davon? Es fehlen nicht nur messbare Erfolgskriterien, sondern auch eine Richtschnur für die Entwicklung, benötigte Calls-to-Action oder Conversions und auch für das begleitende Marketing. An was soll man sich orientieren, wenn man keine konkreten Ziele hat? Damit sind Planlosigkeit, Aktionismus und Mehraufwand Tür und Tor geöffnet!
\nSie sollten deshalb auf jeden Fall ein oder mehrere SMART-Ziele definieren, die mit Ihrer Website erreicht werden sollen. Diese Ziele sollten Sie während der kompletten Projektierung immer vor Augen haben und alle Aktivitäten (und häufig entstehende Zusatzwünsche) dagegen abgleichen.
\nVerschieben Sie am besten alles, was nicht auf das Ziel einzahlt, in eine Phase nach dem Launch. Sonst werden Sie nie fertig.
\n3. Zielpersonen für Ihre Website sind unbekannt
\nWenn Sie nicht klar vor Augen haben, für wen genau Sie Ihre Website designen, für wen Sie Inhalte erarbeiten und wen Sie von Ihrem Angebot überzeugen wollen, dann können Sie gar nicht anders, als Ihren Content aus der Egoperspektive heraus zu entwickeln.
\nDefinieren Sie Ihre Zielpersonen und deren Kaufreise! Am besten als greifbare Person mit Name, Foto, Alter, Beruf, Interessen und Wünschen in Bezug auf Ihr Angebot. So fällt es Ihnen viel leichter, präzisen und zielgruppenrelevanten Content zu erstellen.
\n4. Es gibt keine Content-Strategie für Ihre Website
\nDie inhaltliche Aufbereitung einer Website wird fast immer unterschätzt. Das kann sich im Projektverlauf als echtes Problem herausstellen. Kaum einer glaubt es – und viele laufen trotzdem genau an dieser Stelle an die Wand.
\nContent-Architektur und -Entwicklung ist nicht leicht und macht Arbeit! Es geht nicht nur um Text, sondern auch um Bilder, Videos, Grafiken, Icons oder Dateien sowie die generelle Struktur der Informationen. Und vor allem darum, wie man hilfreichen, wertvollen Content für seine Zielpersonen entwickelt. Das betrifft nicht nur die rein statischen Inhalte der Website, sondern möglicherweise auch Lead-Magnets und regelmäßigen Content wie Blog- oder Vlog-Beiträge.
\nPlanen Sie deshalb frühzeitig die Entwicklung der Inhalte ein und definieren Sie klare Verantwortlichkeiten hierfür: Was muss alles getan werden? Welche Content-Formate benötigen Sie? Wer macht was? Was machen Sie selbst? Was geben Sie nach draußen? Was kann oder soll die Agentur übernehmen?
\n5. Mangelnde Analyse Ihrer Website
\nDie (regelmäßige!) Analyse ist oft einer der großen Schwachpunkte beim Betreiben einer Website. Sie läuft ja auch so und es tut nicht weh, wenn man nicht analysiert.
\nWenn Sie vor dem Projekt keine Analyse machen, kennen Sie die Ausgangslage nicht und haben keine Benchmark – auch in Bezug zum Wettbewerb. Deshalb sollten Sie vor dem Projektstart prüfen, wie Sie bei Ihren wichtigsten Keywords ranken, wie es um Ihre Sichtbarkeit im Internet bestellt ist und wie die Kennzahlen Ihres Website Traffics aussehen.
\nNach dem Going-live sollten Sie die ersten Wochen und Monate ausgiebig analysieren (oder analysieren lassen). Andernfalls fehlt Ihnen jegliche Grundlage für Verbesserungen – und die sind fast immer möglich. Gerade in den ersten Wochen nach dem Launch einer Website gewinnt man viele wertvolle Erkenntnisse, die mitunter auch überraschen. Vor allem aber liefern Sie Ihnen einen Anhalt dafür, wie und was Sie an Ihrer Website noch verbessern können.
\nWenn Sie Hilfestellung für Ihren nächsten Website Relaunch suchen, können Sie hier kostenlos unseren Leitfaden Website Relaunch herunterladen:
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\nSo gelingt der Neustart: Wir geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, damit Sie immer den Überblick behalten.
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