HubSpot Credits sind die Verrechnungseinheit für KI-Leistungen in HubSpot – verbraucht wird erst, wenn eine Aktion abgeschlossen ist.
Ein Credit kostet ungefähr 1 Euro-Cent (0,01 US-Dollar). Jedes kostenpflichtige Abonnement enthält ein monatliches Kontingent, dessen Höhe sich nach der höchsten gebuchten Stufe richtet – rund 3.000 Credits bei Professional, rund 5.000 bei Enterprise. Kontingente aus verschiedenen Abonnements werden nicht addiert. Zusätzliche Credits werden in gestaffelten Paketen angeboten.
Zwei Mechaniken sind entscheidend. Erstens werden Credits nur verbraucht, wenn eine Aktion tatsächlich abgeschlossen wurde – nicht dafür, dass eine Funktion aktiviert ist. Zweitens verfallen nicht verbrauchte Credits zum Monatsende und werden nicht in den Folgemonat übertragen.
Typische Sätze: 50 Credits je gelöster Kundenkonversation, 100 Credits je empfohlenem Lead, 10 Credits je Datenantwort. Eigene Agenten aus dem Agent Builder verbrauchen Credits pro Durchlauf; die tatsächliche Höhe hängt von den ausgeführten Schritten ab. Klassische Workflows verbrauchen keine Credits. Ausgabegrenzen lassen sich auf Kontoebene festlegen.
IXTENSA-Perspektive
Der Kostenmechanismus ist der am häufigsten unterschätzte Teil des Themas. Zwei Punkte stellen sich in der Praxis regelmäßig. Ein empfohlener Lead für einen Euro ist günstig, wenn die Empfehlung sinnvoll ist – und teuer, wenn der Agent auf einer unsauberen Datenbasis arbeitet und Kontakte vorschlägt, die niemand anrufen sollte oder Firmen überwacht, die uninteressant sind. Und weil das Kontingent monatlich verfällt, entsteht ein stiller Anreiz, Agenten laufen zu lassen, ohne den Nutzen zu messen. Wir empfehlen, vor der Aktivierung Ausgabegrenzen zu setzen und für jeden Agenten zu definieren, woran sein Erfolg gemessen wird.