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HubSpot-Preise 2026: Was HubSpot wirklich kostet – und worauf Sie achten müssen

Geschrieben von Matthias Hechler | Dienstag, 25.6.2024

Als HubSpot-Partner führen wir fast täglich Gespräche nicht nur über die Möglichkeiten von HubSpot, sondern auch über die HubSpot-Preise. Und immer wieder erleben wir dasselbe: Man kann zwar alles auf der Pricing-Seite von HubSpot nachlesen, wirklich durchschauen lässt sich das für Einsteiger aber kaum. Was braucht man eigentlich? Was kostet es? Und lauern später Posten, mit denen niemand gerechnet hat?

Seit Oktober 2026 kommt eine zweite Hürde dazu: HubSpot hat sein Preismodell grundlegend umgestellt. Wer sich auf ältere Vergleiche verlässt, rechnet mit Zahlen, die es so nicht mehr gibt. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag deshalb zweierlei – die vollständige, aktuelle Preisstruktur und die Posten, die im ersten Angebot gern fehlen. Wenn Sie vorab wissen möchten, welche Ausbaustufe überhaupt zu Ihnen passt, hilft Ihnen unser Beitrag Welche HubSpot-Lizenzen Sie wirklich brauchen bei der Orientierung. Hier geht es um die Preise selbst.

Wie sich HubSpot-Preise seit Oktober 2026 zusammensetzen

Das alte „pro Hub ein Paket"-Modell ist Geschichte. HubSpot verkauft die einzelnen Hubs – also die Funktionsbereiche wie Marketing, Vertrieb oder Service – nicht mehr als getrennte Preis-Einheiten. An ihre Stelle tritt ein einheitliches Modell aus drei Bausteinen: eine kontoweite Edition, Zugänge für Ihre Leute (sog. Seats) und verbrauchsbasierte Credits. Der Reihe nach – hier die Struktur in einem Block, damit Sie alles an einer Stelle haben.

So setzen sich die HubSpot-Preise zusammen (Stand: Oktober 2026)

  • Edition (die Ausbaustufe, die kontoweit für die gesamte Plattform gilt): Starter, Professional oder Enterprise. Wichtig – Professional und Enterprise lassen sich nicht mischen. Einmal Enterprise heißt Enterprise für das ganze Konto.
  • GTM-Seat (Zugang für eine Person mit Kundenkontakt – also Marketing, Vertrieb, Service; verbindet das eigene Postfach für persönliche 1:1-Mails und öffnet die gesamte Plattform inklusive der KI-Funktionen): Starter 20 €/Monat (max. 10 Seats), Professional 100 €/Seat/Monat, Enterprise 175 €/Seat/Monat.
  • Ops-Seat (Zugang für eine Person ohne Kundenkontakt – Admins, Operations, technische Rollen; kein Postfach, dafür Automatisierung, Governance und Reporting): 50 €/Seat/Monat, gleicher Preis in Professional und Enterprise. So wird der Ops-Seat aktuell verkauft – auf der öffentlichen Pricing-Seite ist er nicht einzeln ausgewiesen.
  • View-Only-Seat (reiner Lesezugriff auf Berichte und Dashboards): kostenlos.
  • Enthaltene Credits pro Monat: Starter 5.000, Professional 10.000, Enterprise 15.000 – monatlicher Reset, kein Übertrag in den Folgemonat.
  • Enthaltene Datensätze (Gesamt-Limit): Starter 25.000, Professional 250.000, Enterprise 15 Mio.
  • Credits (das Verrechnungssystem für alles, „was Arbeit verrichtet" – KI-Agenten, Marketing- und Transaktions-Mail-Versand, Workflows, WhatsApp, Anrufe): Wer mehr braucht als enthalten, bucht ein zusätzliches Credit-Paket (sog. Capacity Pack) hinzu oder zahlt im Nachkauf 10 € je 1.000 Credits. Credit-frei bleiben persönliche 1:1-Mails und -Sequenzen aus dem verbundenen Postfach sowie der Breeze Assistant.
  • Add-ons (Beispiele): weitere Marke im Konto 1.000 €/Monat, Data-Warehouse-Anbindung 1.000 €/Monat, zusätzliche Domains 100 €/Monat.

Seit Oktober 2026 setzt sich der HubSpot-Preis aus einer kontoweiten Edition, Zugängen für Ihre Leute und verbrauchsbasierten Credits zusammen. Wer nur auf den Seat-Preis schaut, übersieht genau die Posten, die am Ende über das Budget entscheiden.

So weit die Struktur. Die eigentlich interessante Frage ist: Was heißt das für Ihr Budget?

Der professionelle Einstieg ist deutlich günstiger geworden

Das ist die vielleicht wichtigste Nachricht am neuen Modell – gerade für kleinere Unternehmen. Früher war professionelles Arbeiten mit HubSpot faktisch an das Marketing Hub Professional gekoppelt, und das lag bei rund 800 € im Monat. Für ein kleines Team war das eine hohe Einstiegshürde, an der viele zögerten: entweder der große Sprung oder gar nicht.

Diese Hürde ist gefallen. Den vollen Zugang zur professionellen Plattform – mit Automatisierung, allen Funktionsbereichen und den enthaltenen Credits – bekommen Sie jetzt bereits ab einem einzigen Professional-GTM-Seat für 100 € im Monat (mit 10.000 enthaltenen Credits und 250.000 Datensätzen). Statt ein ganzes Hub-Paket zu kaufen, zahlen Sie pro Person, die tatsächlich damit arbeitet.

Der Hebel dahinter ist strukturell, nicht aktionsgetrieben: HubSpot rechnet jetzt pro Seat statt pro Hub-Paket ab. Für ein kleines Team mit moderatem Volumen senkt das die Einstiegskosten spürbar – und macht den Weg nach oben gleitender, weil Sie Seat für Seat wachsen, statt in die nächste Paketstufe zu springen.

Die Posten, die im ersten Angebot nicht auftauchen

Hier liegt der eigentliche Kern dieses Beitrags – denn der Seat-Preis ist nur die Spitze. Was am Ende das Budget prägt, steht meist nicht im ersten Angebot. Diese vier Posten sollten Sie von Anfang an auf dem Radar haben:

  • Credits als laufender Verbrauchsposten. Alles, was im Hintergrund „Arbeit verrichtet" – KI-Agenten, der automatisierte Marketing-Mail-Versand, Workflows – zieht Credits. Die enthaltene Monatsmenge deckt den Start und eine zurückhaltende Nutzung ab. Unsere Erfahrung: Die meisten Unternehmen, die aktiv Marketing und Vertrieb betreiben, brauchen darüber hinaus ein zusätzliches Credit-Paket. Planen Sie diesen Posten also besser von vornherein ein – und bedenken Sie, dass die enthaltenen Credits monatlich zurückgesetzt und nicht übertragen werden.
  • Mehrere Marken oder zusätzliche Domains. HubSpot ist in Professional auf eine Brand-Domain ausgelegt. Wer mehrere Marken oder Microsites unter eigenen Domains betreiben will, braucht das entsprechende Add-on (weitere Marke 1.000 €/Monat) beziehungsweise die Enterprise-Edition. Mehrere Länder-Domains (.de, .at, .ch) derselben Marke sind davon nicht betroffen.
  • Rabatte gelten meist nur für die Laufzeit. Ausgehandelte Nachlässe sind in der Regel an die Commitment-Dauer gebunden – oft das erste Jahr. Schauen Sie genau hin, worauf sich ein Rabatt bezieht, und wägen Sie ab, ob ein längeres Commitment die besseren Konditionen sichert.
  • Einmalige Onboarding-Gebühr. Für Professional- und Enterprise-Pläne erhebt HubSpot eine verpflichtende, einmalige Onboarding-Gebühr – ein Posten, der in Erstgesprächen regelmäßig überrascht. Weil das eine eigene Rechnung ist, haben wir sie separat aufbereitet: Was kostet ein HubSpot-Onboarding?

Was Sie am neuen Modell im Blick behalten sollten

Wir sind HubSpot-Partner – und sagen trotzdem offen, wo das Modell Aufmerksamkeit verlangt. Zwei Punkte sind es vor allem.

Erstens: Credits machen die Plattform flexibel, aber weniger planbar als eine feste Monatspauschale. Wer heute wenig automatisiert und keine großen Verteiler bespielt, kommt mit dem enthaltenen Kontingent möglicherweise gut aus. Das ist allerdings eine Momentaufnahme: Mit jedem zusätzlichen KI-Agenten und jeder weiteren Automatisierung steigt der Verbrauch. Rechnen Sie den Posten also nicht nur für heute, sondern mit Blick nach vorn.

Zweitens: Die Edition gilt kontoweit. Professional und Enterprise lassen sich nicht mischen – Sie können nicht für eine einzelne Abteilung „kurz" auf Enterprise gehen. Sobald ein einziger Enterprise-Grund zieht (etwa mehrere Marken in einem Konto, Sandboxes, besonders schützenswerte Daten oder eine Data-Warehouse-Anbindung), hebt das die gesamte Plattform auf Enterprise. Ob Professional oder Enterprise die richtige Stufe ist, ist deshalb eine Budgetfrage für sich, die man vor dem Abschluss sauber durchdenken sollte.

HubSpot wird planbar, sobald Sie die drei Preisebenen kennen

Die HubSpot-Preise wirken auf den ersten Blick unübersichtlich – böse Überraschungen entstehen aber fast immer dort, wo nur auf eine der drei Ebenen geschaut wird. Wer Edition, Seats und Credits zusammen betrachtet und die nicht-offensichtlichen Posten einplant, kann sein Budget verlässlich aufstellen. Die reinen Lizenz- und Zugangskosten sind dabei nur der eine Teil der Rechnung; was die Einführung als Projekt kostet, ist eine eigene Frage – dazu lesen Sie mehr in Was eine HubSpot-Implementierung kostet.

Auf den Punkt

  • HubSpot-Preise bestehen seit Oktober 2026 aus drei Ebenen: einer kontoweiten Edition, Zugängen (Seats) pro Person und verbrauchsbasierten Credits.
  • Der professionelle Einstieg ist für kleinere Firmen deutlich günstiger geworden, weil es vollen Plattform-Zugang schon ab einem Professional-Seat gibt statt erst ab einem ganzen Hub-Paket.
  • Die Kosten, die am Ende überraschen, stecken nicht im Seat-Preis, sondern in Credits, Add-ons für weitere Marken und der Laufzeit ausgehandelter Rabatte.
  • Credits machen das Modell flexibel, aber weniger planbar, denn mit mehr Automatisierung und KI steigt der Verbrauch.
  • Wer Edition, Seats und Credits vor dem Abschluss gemeinsam durchrechnet, vermeidet böse Überraschungen.

Wenn Sie sich ansehen möchten, wie HubSpot für Ihre konkrete Situation aussieht und was das realistisch kostet, schauen wir uns das gern gemeinsam an – in einem kostenlosen Erstgespräch.

Über diesen Beitrag: IXTENSA ist als HubSpot-Diamond-Partner eine der führenden HubSpot-Agenturen im DACH-Raum und begleitet den Mittelstand bei Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung von HubSpot.