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5 fatale Fehler in Website-Projekten und wie Sie diese vermeiden

von Matthias Hechler

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Da liegt es nun in der Grütze, das Website-Projekt: Zu hoher Aufwand, zu lange Umsetzungsdauer, unbefriedigender Projektverlauf. Und ein Gefühl des Erfolges stellt sich mit dem vorhandenen Ergebnis auch nicht so wirklich ein.

Wie konnte das passieren, wo doch alle euphorisch und entschlossen mit dem Wunsch gestartet sind, ein ganz tolles Projekt auf die Beine zu stellen?

Welche 5 Fehler Ihr Website-Projekt in die Katastrophe führen können:

1. Ihr Website-Projekt hat keine Projektleitung

Nehmen Sie die Entwicklung einer Website nicht auf die leichte Schulter! Hüten Sie sich davor, ein Projekt einfach irgendwie laufen zu lassen, weil jeder kopfüber im Tagesgeschäft und anderen Baustellen steckt. Das Prinzip „Jeder guckt mal drüber und sagt seine Meinung“ und der Gedanke „die Agentur macht das schon“ reichen einfach nicht. Wenn Ihr Website-Projekt intern bei Ihnen nicht einer klaren Führung mit Entscheidungskompetenz unterliegt, kann dies zum echten Killer werden.

Sie brauchen jemanden in Ihrem Unternehmen, der das Projekt in der Hand hält und als Sparringspartner und Entscheidungsträger allen Beteiligten (auch der Agentur!) zur Verfügung steht. Diese Person sollte entsprechende zeitliche Kapazitäten für das Projekt mitbringen. Ein kleines Team ist natürlich noch besser. Je mehr Menschen allerdings Einfluss nehmen und vielleicht sogar mitentscheiden, desto eher wird der Fluss des Projektes gestört.

2. Ihre Website startet ohne ein Ziel

Oft starten Website-Projekte ohne klar definierte Ziele, die mit der Website erreicht werden sollen. Viele wollen „Kunden und Interessenten gewinnen“. Oder „einfach erfolgreicher sein.“ Aber da hört die Zielsetzung im Regelfall auch schon auf.

Reicht das? Klares Nein!

Denn was ist die Folge davon? Es fehlen nicht nur messbare Erfolgskriterien, sondern auch eine Richtschnur für die Entwicklung, benötigte Calls-to-Action oder Conversions und auch für das begleitende Marketing. An was soll man sich orientieren, wenn man keine konkreten Ziele hat? Damit sind Planlosigkeit, Aktionismus und Mehraufwand Tür und Tor geöffnet!

Sie sollten deshalb auf jeden Fall ein oder mehrere SMART-Ziele definieren, die mit Ihrer Website erreicht werden sollen. Diese Ziele sollten Sie während der kompletten Projektierung immer vor Augen haben und alle Aktivitäten (und häufig entstehende Zusatzwünsche) dagegen abgleichen.

Verschieben Sie am besten alles, was nicht auf das Ziel einzahlt, in eine Phase nach dem Launch. Sonst werden Sie nie fertig.

3. Zielpersonen für Ihre Website sind unbekannt

Wenn Sie nicht klar vor Augen haben, für wen genau Sie Ihre Website designen, für wen Sie Inhalte erarbeiten und wen Sie von Ihrem Angebot überzeugen wollen, dann können Sie gar nicht anders, als Ihren Content aus der Ego-Perspektive heraus entwickeln.

Definieren Sie Ihre Zielpersonen! Am besten als greifbare Person mit Name, Foto, Alter, Beruf, Interessen und Wünsche in Bezug auf Ihr Angebot. So fällt es Ihnen viel leichter, präzisen und zielgruppenrelevanten Content zu erstellen.

4. Es gibt keine Content-Strategie für Ihre Website

Die inhaltliche Aufbereitung einer Website wird fast immer unterschätzt. Das kann sich im Projektverlauf als echtes Problem herausstellen. Kaum einer glaubt es – und viele laufen trotzdem genau an dieser Stelle an die Wand.

Content-Architektur und -Entwicklung ist nicht leicht und macht Arbeit! Es geht nicht nur um Text, sondern auch um Bilder, Videos, Grafiken, Icons oder Dateien sowie die generelle Struktur der Informationen. Und vor allem darum, wie man hilfreichen, wertvollen Content für seine Zielpersonen entwickelt. Das betrifft nicht nur die rein statischen Inhalte der Website, sondern möglicherweise auch Lead-Magnets und regelmäßigen Content wie Blog- oder Vlog-Beiträge.

Planen Sie deshalb frühzeitig die Entwicklung der Inhalte ein und definieren Sie klare Verantwortlichkeiten hierfür: Was muss alles getan werden? Welche Content-Formate benötigen Sie? Wer macht was? Was machen Sie selbst? Was geben Sie nach draußen? Was kann oder soll die Agentur übernehmen?

5. Mangelnde Analyse Ihrer Website

Die (regelmäßige!) Analyse ist oft einer der großen Schwachpunkte beim Betreiben einer Website. Sie läuft ja auch so und es tut nicht weh, wenn man nicht analysiert.

Wenn Sie vor dem Projekt keine Analyse machen, kennen Sie die Ausgangslage nicht und haben keine Benchmark – auch in Bezug zum Wettbewerb. Deshalb sollten Sie vor dem Projekt-Start prüfen, wie Sie bei Ihren wichtigsten Keywords ranken, wie es um Ihre Sichtbarkeit im Internet bestellt ist und wie die Kennzahlen Ihres Website-Traffics aussehen.

Nach dem Going-Live sollten Sie die ersten Wochen und Monate ausgiebig analysieren (oder analysieren lassen). Andernfalls fehlt Ihnen jegliche Grundlage für Verbesserungen – und die sind fast immer möglich. Gerade in den ersten Wochen nach dem Launch einer Website gewinnt man viele wertvolle Erkenntnisse, die mitunter auch überraschen. Vor allem aber liefern Sie Ihnen einen Anhalt dafür, wie und was Sie an Ihrer Website noch verbessern können.

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